Die Stotterschule

von Lars Reineke am 24. September 2010 | Lesedauer: weniger als eine Minute

Die meisten Menschen, die ich kenne, sind keine besonders geübten Redner. Wenn sie vor einer Gruppe von Menschen, die sie kaum kennen, etwas erzählen sollen, füllen sie ihre Ausführungen mit sogenannten, äh, Verzögerungslauten.

Das ist völlig normal, so lange man den Sätzen noch konzentriert zuhören kann und die Ähs und Öhms nicht allzusehr ablenken.

Die Personen in der folgenden Dokumentation  stottern jedoch so stark, dass sie nicht einmal ihren Namen flüssig aussprechen können. Telefonieren zu müssen ist ihre größte Angst. Sie sind daher teilweise nicht in der Lage, überhaupt irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen.

Deswegen nehmen sie an einem Rehabilitationskurs für Stotterer teil.

Und zu hören, wie Julian und Danielle ihre Namen zum ersten Mal laut herausschreien, ist das verdammt herzzerreißendste, was ich seit langem erlebt habe.

Ein Kommentar

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[…] stutterstirred. 25. September 2010, 23:55 uhr • in art de vivre., bienmaveine., confiance. and hypocondrie. • 18060 Commentshttp%3A%2F%2Fwww.marchism.org%2F2010%2F09%2F25%2Fstutterstirred%2Fstutterstirred.2010-09-25+21%3A55%3A21march.http%3A%2F%2Fwww.marchism.org%2F%3Fp%3D1806 [via anke gröner, via lars reineke] […]

von stutterstirred. « marchism.org am 26. September 2010. Antworten #