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Entweder, oder

Ginge es nach mir, würden Krankenversicherungen auch weiterhin Homöopathie und ähnliche Alternativmedizin bezahlen, allerdings müssten sich die Leute beim Eintritt in eine Krankenversicherung für eines von zwei Versicherungsmodellen entscheiden.

Entweder sie wählen Tarif A, die evidenzbasierte Medizin, oder Tarif B, alternative Heilungsmethoden. Wer sich für einen von beiden Tarifen entscheidet, bleibt daran auch bei einem Versicherungswechsel 10 Jahre gebunden.

Tarif A umfasste dann z.B. Impfungen, Tabletten gegen Bluthochdruck, Blinddarmoperationen und Vollnarkose.

Tarif B deckt z.B. die Behandlung mit Schüssler-Salzen, Osteopathie, Bach-Blüten, Akupunktur und Homöopathie ab.

Wer jeweils Leistungen der anderen Tarifgruppe in Anspruch nehmen möchte, muss diese vollständig aus eigener Tasche bezahlen.

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