Nachdem ich nun auf meinem Desktop Windows komplett deinstalliert habe, wollte ich nochmal versuchen, meinen Dokumentenscanner, einen Fujitsu ScanSnap iX500 unter Linux zum Laufen zu kriegen.
Der wurde zwar vom System immer erkannt, nur ansteuern ließ er sich nicht.
Also habe ich mal Perplexity auf das Problem angesetzt.
Das war sich sehr sicher (und hatte auch Quellen dafür), dass der Scanner problemlos unter Linux unterstützt würde. Nun denn.
Mit „scanimage -L“ und „sane-find-scanner“ konnte ich zumindest noch mal verifizieren, dass der Scanner erkannt wird.
Perplexity hat mich dann Schritt für Schritt der Lösung näher gebracht. Welche Fehlermeldungen werden ausgegeben? Welche USB-Rechte hat der User? Funktioniert es als root? (Spoiler: Nein)
Dann nochmal „scanimage“ mit anderen Parametern, was kommt dabei heraus? Bitte mal Versionen vergleichen. Jetzt nochmal mit DEBUG-Switch. Jetzt bitte mal die letzten 20 Zeilen der Ausgabe posten.
Das habe ich alles artig gemacht. (Natürlich habe ich mir die Parameter vorher angesehen, ob die auch nichts kaputtmachen, ich bin ja nicht blöd.)
Und dann:
„Der Log zeigt klar, warum der Scan scheitert: Das fujitsu‑Backend bekommt vom iX500 einen „Medium error: WiFi control error“ gemeldet und bricht deshalb mit „Error during device I/O“ ab.
In der ScanSnap‑Konfiguration das WLAN abschalten bzw. auf „nur USB“ stellen; es gibt laut Hersteller eine eigene Wi‑Fi‑Setup/Reset‑Funktion dafür. [Link]“
Ich bin also dem Link gefolgt. In der Doku von Fujitsu steht zur WLAN-Einrichtung:
„… the Wi-Fi switch at the back of ScanSnap.“
Äh, was? Da ist ein Schalter? Seit wann das denn?
Tatsächlich. Da ist ein Schalter. Auf der Rückseite vom Scanner.

Wi-Fi ausgeschaltet, und siehe da:
Der Scanner funktioniert auch unter Linux.