Lars Reineke

29. Juli 2020 – abends: Vegetarisches Fastfood

Hier im eher ländlichen Raum als Vegetarier irgendwo essen zu gehen, finde ich immer noch schwierig, gerade weil ich reine Gemüsegerichte nicht besonders mag.

Da gibt’s dann im Restaurant zehn Schnitzelvariationen und als vegetarisches Gericht irgendeine Pfanne mit gebratenem Gemüse. Beim Imbiss gibt es acht verschiedene Döner-Gerichte und ohne Fleisch maximal eine Falafel-Rolle. Die finde ich sogar ganz lecker, aber doch nicht als einzige Alternative.

Ich will beim auswärts Essen ja gar nicht diesen ganzen Ottolenghi-Firlefanz, ich will manchmal einfach nur das, was ich früher auch gegessen habe, nur halt ohne Fleisch. Mache ich zu Hause ja auch.

Was ich nicht verstehe: Es gibt doch mittlerweile etliche Ersatzprodukte, die das Original-Fleischgericht täuschend echt imitieren, und die immer mehr Leute kaufen, wieso bieten die Restaurants und Imbisse sowas nicht an?

Wieso gibt es dort keine Lasagne oder Spaghetti Bolognese mit Sojahack statt mit Rindfleisch? Wieso keine vegetarischen Nuggets? Wieso keine Dönertasche mit Soja-Schnetzeln?

Ich würde das kaufen, gerade zum Beispiel in der Mittagspause beim Imbiss, wo ich nicht irgendein kulinarisches Menü möchte, sondern einfach nur satt werden will. Vegetarisches Fastfood halt.


Creezy hat sowas von Recht

(via Buddenbohm)