28. Juli 2020 – nachmittags

Bei der neuen Kaffeemaschine (ok, eigentlich ist es ein Vollautomat) habe ich eine sehr praktische Funktion entdeckt. Wenn während des Brühvorgangs nicht mehr genug Wasser vorhanden ist, macht die Maschine eine Pause und wartet, bis man nachgetankt hat. Dann brüht sie den Kaffee zu Ende, ohne nochmal neu Bohnen zu mahlen.

Alle anderen, die ich bisher erlebt habe, brachen dann den Vorgang einfach ab, so dass man den bis dahin eingefüllten Kaffee wegkippen musste, und Bohnen und Wasser dafür verschwendet waren. Was relativ häufig passierte, da man ja vorher nicht jedesmal den Wasserstand prüft.


Ich habe mich beim Basketballverein abgemeldet. Ich war als Kind schon mal Vereinsspieler, aber das ist über 30 Jahre her.

Angemeldet hatte ich mich wieder vor 2 Jahren, nachdem ich ein paar Punktspiele als Zuschauer gesehen hatte und selbst Lust bekam, mal wieder ein wenig zu spielen. Es gibt da eine Jedermanngruppe, die einfach nur montagabends Basketball spielt, ohne Ligabetrieb oder so. Das waren sehr nette Leute, und ich bin da eine Zeit lang gerne hingegangen.

Es gab auch keinerlei Verpflichtungen, regelmäßig teilzunehmen, was ich ganz angenehm fand, aber leider stellten sich bei mir irgendwann verschiedene Verletzungen ein. Das ergibt sich einfach immer mal aus dem Spiel heraus, man greift zum Ball, kommt zu spät, und schon ist der Daumen überdehnt (wie bei mir). Oder man ist doch nicht komplett aufgewärmt, macht einen Ausfallschritt rückwärts, es zieht in der Wade, und man hat einen Muselfaserriss (hatte ich). Oder man springt hoch zum Ball, jemand anderes auch, und man überdehnt sich den Ellbogen (so wie ich).

Fazit: Ich bin dafür wahrscheinlich einfach zu langsam und nicht athletisch genug. Muss man dann einfach so anerkennen. Ausdauersport (Laufen, Radfahren) ist ganz klar eher was für mich. Also habe ich mich abgemeldet.


Ich hatte heute den ganzen Morgen einen Ohrwurm von einem Lied, das ich geträumt hatte. Im Traum war ich von der Bühne aus zu sehen, wie ich im Zuschauerraum mittanzte (naja, ich und tanzen…), die Kamera zog auf, dann war das gesamte Publikum zu sehen. Die Band war eine, deren Namen ich nicht kannte, aber später sollte noch Knorkator auftreten. Ich hatte ein Hemd an, das ich vor etwa 20 Jahren mal besessen habe, die Frisur war aber die aktuelle.

Jetzt weiß ich also nicht mal, ob es das Stück überhaupt gibt. Zum Glück ist der Ohrwurm erstmal weg, was andererseits den Nachteil hat, dass ich ihn auch niemandem vorsingen oder -pfeifen könnte, der das Stück erkennen könnte. Außerdem ist es eine Ska-Nummer, was es nicht einfacher macht, denn ich hasse Ska.

3 Kommentare zu “28. Juli 2020 – nachmittags”

  1. :-)

    Ich habe mal so ein Western-Lied geträumt und es hat mich fast wahnsinnig gemacht, weil ich dachte, das hätte ich vielleicht mal einem Westernfilm gehört.

    Zum Glück habe ich die Melodie dann irgendwann vergessen …

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